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Entwicklung der LGBTQ+-Rechte in Deutschland

Die bisherigen Entwicklungen dieser Geschichte, die neuesten zuerst.

  1. · date approximate Milestone

    25 Jahre Lebenspartnerschaftsgesetz

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  2. · date approximate Background

    Das Eheöffnungsgesetz wurde eingeführt, das die Ehe für alle ermöglicht.

    Nachdem das Gesetz über eingetragene Lebenspartnerschaften (Lebenspartnerschaftsgesetz) einen wichtigen Schritt in Richtung der Gleichstellung darstellte, trat am 1. Oktober 2017 das Eheöffnungsgesetz in Kraft. Dieses Gesetz führte die Ehe für alle ein.

    Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Ehe zwar eine Angelegenheit zwischen Mann und Frau sei, die Gesetzgebung jedoch dazu verpflichtet sei, Diskriminierungen gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu verhindern.

  3. · date approximate Background

    Das Lebenspartnerschaftsgesetz wurde um die Stiefkindadoption erweitert.

    Das deutsche Lebenspartnerschaftsgesetz regelt unter anderem Fragen des Namensrechts, des Unterhalts und des Erbrechts. Im Jahr 2004 wurde dieses Gesetz dahingehend erweitert, dass auch die Adoption von Stiefkindern ermöglicht wurde.

  4. · date approximate Background

    Das Lebenspartnerschaftsgesetz ermöglichte es gleichgeschlechtlichen Paaren erstmals, eine Lebenspartnerschaft einzugehen.

    On August 1, 2001, same-sex couples in Germany were able to register a partnership for the first time under the Registered Partnership Act (Lebenspartnerschaftsgesetz). This act regulated matters such as name, maintenance, and inheritance law.

    The implementation of this law followed a ruling by the German Federal Constitutional Court, which obligated the legislature to ensure that same-sex partnerships were not subject to discrimination. The act served as an important step toward the eventual introduction of marriage for all (Ehe für alle) in 2017.

  5. · date approximate Background

    Reinhard Lüschow und Heinz-Friedrich Harre verklagten zusammen mit 250 anderen Paaren das Bundesverfassungsgericht, nachdem sie vom Standesamt abgelehnt worden waren.

    Im Jahr 1992 ordneten Reinhard Lüschow und sein verstorbener Ehepartner Heinz-Friedrich Harre zusammen mit 250 weiteren männlichen und weiblichen Paaren in Deutschland ihre Eheschließung im Standesamt an. Nachdem diese abgelehnt wurden, reichten sie Klage vor dem Bundesverfassungsgericht ein.

    Das Bundesverfassungsgericht entschied daraufhin, dass die Ehe eine Angelegenheit zwischen einem Mann und einer Frau sei, verpflichtete den Gesetzgeber jedoch dazu, sicherzustellen, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht diskriminiert werden.