Für die neue Saison wird angestrebt, Video-Entscheidungen so schnell wie möglich zu treffen. Knut Kircher, Geschäftsführer der DFB-Schiedsrichter-GmbH, erklärte dazu, dass solche Entscheidungen innerhalb von maximal 60 bis 90 Sekunden erfolgen sollten, um Klarheit zu gewährleisten.
Laut Kircher verliere die Entscheidung an gewünschter Klarheit, wenn der Video-Assistent einen fünften, sechsten, siebten oder achten Blickwinkel zur Auswertung benötige.
„Der Fehler muss einen anspringen, die Entscheidung muss einen sofort anspringen“
Regelung bei rassistischen Beleidigungen
Bezüglich der Bestrafung von Spielern, die sich bei einer Konfrontation mit einem Gegner den Mund zuhalten, gab Kircher an, dass diese im Gegensatz zur Weltmeisterschaft eine Gelbe Karte statt einer Roten Karte erhalten.
Als Begründung für die Entscheidung gegen Rote Karten führte er das dreistufige Protokoll der FIFA im Umgang mit rassistischen Beleidigungen an.
„Wir sind nicht blauäugig, aber nichtsdestotrotz reicht uns das“