Am Berliner Bahnhof Zoo ist es zu einem Schusswaffeneinsatz gekommen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem tödlichen Vorfall aufgenommen, wie die Behörde mitteilte. Nähere Angaben zu den Hintergründen der Tat machte sie zunächst nicht.

Nach Polizeiangaben war in der Nacht zum Sonntag ein 30-jähriger Mann vor dem Stationsgebäude erschossen worden.

30-jährig

Das ist das Alter des Mannes, der in der Nacht zum Sonntag vor dem Bahnhofsgebäude erschossen wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zunächst mehrere Personen in einen Streit, bevor aus der Gruppe heraus Schüsse fielen. Die Ermittler suchen nach einem Tatverdächtigen, der mit einem Fahrzeug vom Tatort flüchtete.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Michael Petzold, sagte: 'Zum Schutz der Ermittlungen können derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden'.

Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin hat die Ermittlungen übernommen. Polizei und Staatsanwaltschaft haben einen Zeugenaufruf gestartet und bitten die Bevölkerung um Hinweise.

Experte: Illegale Waffen und skrupellose Täter machen das Milieu besonders gefährlich

Klaus Nachtigall, Experte für organisierte Kriminalität, ordnet die Ereignisse ein. Er betont, dass illegale Waffen und skrupellose Täter das Milieu besonders gefährlich machten. Die verwendeten Waffen seien ausnahmslos illegal beschafft worden.