In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres sind in den Gewässern von Niedersachsen mindestens 23 Menschen ertrunken. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist die Zahl der Ertrinkungstoten in Niedersachsen in diesem Zeitraum geringfügig niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Die meisten Todesfälle ereigneten sich in Seen, in denen elf Menschen ums Leben kamen, verglichen mit sieben im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Während die Zahl der Ertrinkungstoten in Bremen von drei auf zwei sank, stieg die Zahl der Opfer bundesweit in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich von 15 auf 261 an.

In Niedersachsen waren die Opfer primär ältere Menschen, während in Deutschland landesweit die Zahl der jungen Ertrinkungstoten signifikant wuchs.

Warnung vor unbewachten Gewässern

Unbewachte Gewässer sind die größte Gefahr.
— Ein Sprecher des DLRG-Landesverbandes Niedersachsen

Der Sprecher des DLRG-Landesverbandes Niedersachsen erklärte zudem, dass viele Menschen die Gefahren am und im Wasser sowie ihre eigenen Schwimmkünste nicht korrekt einschätzen. Rettungskräfte warnten vor dem Schwimmen an unbewachten Badeplätzen.