Die Erde ist ein Wasserplanet, dessen Oberfläche zu drei Vierteln von Wasser bedeckt ist. Wasser gilt als Ursprung allen Lebens und bildet die wichtigste Grundlage der Existenz.
In Regionen wie dem Mittelmeerraum, dem Nahen Osten, Südostasien und den USA wird das Wasser zunehmend knapp. Die Vereinten Nationen sprechen bereits von dem Beginn einer Ära des 'globalen Wasserbankrotts'. Dieser Begriff wird verwendet, um zu unterstreichen, dass das Problem im Gegensatz zu einer bloßen Wasserkrise irreversibel ist.
Klimatische Veränderungen und Bodenversiegelung
Steigende Temperaturen führen zu mehr Wasser in der Atmosphäre, was extreme Ereignisse wie Hitzewellen, Stürme und Überschwemmungen auslöst. Wissenschaftliche Analysen zeigen zudem, dass wärmere Luft die Böden austrocknet.
Kritik am internationalen Vorgehen
Der in Hamburg ausgebildete Meteorologe und Klimaforscher Mojib Latif hat sein siebzehntes Buch mit dem Titel 'Wasser – das bedrohte Element' veröffentlicht. Latif ist Professor an der Universität Kiel und am GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung.
Diese Konferenzen verkommen allmählich zu einer Farce.
Latif bezeichnet den internationalen Klimatourismus als eine Farce, da Delegierte aus fast 200 Ländern anreisen, um ihre Anwesenheit zu rechtfertigen. Er erklärte zudem, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen, um die Wasserknappheit und die Umweltzerstörung zu bekämpfen.
Nach Ansicht von Latif hat die fossile Industrie einen sehr starken Einfluss auf die Politik in den USA. In Bezug auf Deutschland äußerte er die Vermutung: 'Ich glaube, dass die Menschen in Deutschland keine Veränderungen wollen', was er auf den hohen Wohlstand und die Angst vor dessen Verlust zurückführt.
Während die Diskussionen über Wasserressourcen voranschreiten, wird für Deutschland prognostiziert, dass im Jahr 2025 mehr als die Hälfte des Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt wird.
Die Aufnahme großer Mengen an CO2 aus der Atmosphäre durch die Ozeane führt dazu, dass sich Treibhausgase als Kohlensäure im Wasser lösen, was den pH-Wert der Ozeane senkt.