Am Flughafen Leipzig/Halle kam es in der Nacht zu erheblichen Störungen im Frachtverkehr. Nach der Entdeckung eines unbekannten Flugobjekts sowie eines verdächtigen Gegenstands wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt.
Die Polizei beschrieb die Situation als einen „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Ein Sprecher der Polizei gab an, dass die Verbindung zwischen den beiden Ereignissen untersucht werde, es jedoch keine akute Gefahr gebe.
Gegen Mitternacht wurde der Frachtverkehr am DHL-Drehkreuz massiv beeinträchtigt. Geplante Abflüge verzögerten sich bis in die frühen Morgenstunden.
Umleitungen und Polizeieinsatz
Die Polizeidirektion berichtete, dass mehrere Flugzeuge, darunter eine Passgermaschine, umgeleitet werden mussten. Laut Daten von Flightradar24 musste ein Passagierflug der Marabu Airlines aus Palma de Mallorca zunächst den Flughafen Nürnberg ansteuern, bevor er in der Nacht Leipzig erreichte. Zudem wurden mehrere Frachtflugzeuge umgeleitet.
Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte einen Großeinsatz der Bundespolizei und der Polizei des Freistaates Sachsen am Flughafen Leipzig/Halle. Im Rahmen der Maßnahmen wurde ein Bombenentschärfer-Roboter am Flughafen eingesetzt.
Der ursprüngliche Grund für den Einsatz war die Sichtung einer Drohne.
Status der Landebahnen
Das verdächtige Objekt wurde auf der Südbahn des Flughafens Leipzig/Halle entdeckt und von der Bundespolizei untersucht. Die Bundespolizei sicherte das unbekannte Objekt auf der Südbahn.
Dauer, bis der Betrieb auf der Nordbahn wieder aufgenommen wurde.
Der Betrieb auf der Nordbahn wurde nach zwei Stunden wieder aufgenommen. Der nördliche Bereich des Flughafens ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Südbahn bleibt jedoch für weitere Untersuchungen geschlossen.