In Polen gibt es Warnungen vor einer freilaufenden Raubkatze. Das örtliche Krisenzentrum teilte mit, dass das Tier im Bereich des Dorfes Osiek-Wolka gesichtet wurde, das etwa 75 Kilometer nördlich von Warschau liegt.

Bei der Sichtung könnte es sich um einen Puma handeln, was jedoch noch nicht bestätigt wurde. Ein Sprecher des Krisenzentrums erklärte gegenüber der Boulevardzeitung 'Fakt', dass Jäger das große, einem Puma ähnelnde Tier nachts durch ein Fernglas beobachtet hätten.

Spuren in dem Gebiet könnten laut Fährtenlesern von einem Raubtier stammen. Da ein Puma bis zu 35 Kilometer am Tag zurücklegen kann, besteht laut dem Sprecher des Krisenzentrums die Möglichkeit, dass sich das Tier bereits an einem anderen Ort befindet.

35 km

Maximale tägliche Distanz, die ein Puma zurücklegen kann

Pumas sind in Nord- und Südamerika heimisch und kommen in Polen natürlicherweise nicht vor. Bisher liegen der Behörde keine Berichte darüber vor, dass ein Puma aus einem örtlichen Zoo oder einer legalen Zuchtanlage entflohen ist.

Sicherheitsmaßnahmen und Warnungen

Die Menschen in der Region wurden angewiesen, Wälder und bewaldete Gebiete zu meiden und Kinder nicht ohne Aufsicht im Freien spielen zu lassen. Wer die Raubkatze sieht, sollte das Tier nicht näher kommen und nicht versuchen, es zu fangen oder zu vertreiben.

Forstaufseher patrouillieren in dem Gebiet, und es wurden Wildkameras aufgestellt, um die Lage zu überwachen.