Im Rhein auf Höhe des Rheinparks in Köln-Deutz wurde eine 250 Kilogramm schwere US-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Es ist unklar, ob der Fund auf die aktuell niedrigen Wasserstände des Rheins zurückzuführen ist oder ob die Bombe bei Arbeiten am Flussbett zufällig entdeckt wurde.
Evakuierungen für die Entschärfung
Für den Entschärfungsprozess muss das Gebiet um den Rheinpark in Köln-Deutz evakuiert werden. Der Evakuierungsradius um den Fundort beträgt 400 Meter.
Radius der Evakuierung um die Fundstelle
Von der Evakuierung sind etwa 360 Personen betroffen. Die Maßnahmen betreffen auch Teile des Konrad-Adenauer-Ufers sowie die St. Kunibert Kirche auf der linken Rheinseite.
Die Rundfunkanstalten RTL Deutschland und ntv sind ebenfalls betroffen, da sich deren Hauptsitze am angrenzenden Picassoplatz befinden. Viele der Personen, die das Gebiet verlassen müssen, sind bei RTL Deutschland beschäftigt.
In einem separaten Vorfall fanden zwei Frauen im trockenen Flussbett des Rheins nahe der Bonner Südbrücke einen Mörser aus dem Zweiten Weltkrieg, was ebenfalls auf die niedrigen Wasserstände zurückzuführen ist.