Mary Daly, Präsidentin der Federal Reserve in San Francisco, hat die Entscheidung der US-Notenbank unterstützt, die Leitzinsen bei der geldpolitischen Sitzung im Juli unverändert zu lassen. Die aktuelle Datenlage biete der Federal Reserve den notwendigen Spielraum, um zunächst abzuwarten, so Daly.
Das Management der US-Notenbank strebt an, die Inflation näher an das Ziel von 2 Prozent zu bringen. Dabei soll gleichzeitig vermieden werden, dass es zu einem unnötigen Bruch am Arbeitsmarkt kommt.
Daly wies darauf hin, dass der Preisdruck in jüngster Zeit nicht vollständig verschwunden sei. Das derzeitige Niveau der Geldpolitik befinde sich in einer Position, die restriktiv genug sei, um die Wirtschaft abzukühlen.
Mögliche Straffung im September
Sollte keine dauerhafte Verlangsamung der Inflation sichtbar werden oder der Preisdruck erneut an Stärke gewinnen, könnten bei der Sitzung im September strengere Schritte auf der Agenda stehen. Daly erklärte, dass bei einer erneuten Beschleunigung der Inflation härtere Maßnahmen in Betracht gezogen werden könnten.
Wenn die Inflation erneut beschleunigt, könnten strengere Schritte auf dem Tisch liegen.