Das in Düsseldorf ansässige Rüstungsunternehmen Rheinmetall hat seine Umsatzprognose für das Jahr 2026 gesenkt. Grund für die Anpassung ist der Ausfall des milliardenschweren F-126-Fregattenprogramms durch die deutsche Bundesregierung. In einer Präsentation für Analysten räumte das Unternehmen ein, dass kurzfristig kein Ersatz für das F-126-Programm in Sicht sei.
Rheinmetall erwartet nun für das Jahr 2026 einen Konzernumsatz von zwischen 13,7 und 14,2 Milliarden Euro. Zuvor lag die Prognose für diesen Zeitraum zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro.
80 Mrd. €
Der Auftragsbestand von Rheinmetall stieg über diese Schwelle.
Wachstum im operativen Geschäft
Trotz der gesenkten Prognose verzeichnete das Unternehmen im Zeitraum von April bis Juni ein Umsatzwachstum von 69 Prozent auf fast 3,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich in diesem Zeitraum um fast ein Fünftel auf 562 Millionen Euro.
Entwicklung der Marine-Sparte
Die neue Marine-Sparte von Rheinmetall sicherte sich Aufträge aus Rumänien. In der ersten Jahreshälfte verzeichnete diese Sparte zudem Auftragseingänge in einer Höhe von etwa einer Milliarde Euro.
Aktualisierungen
Die Bundesregierung hat sich nach jahrelangen Verzögerungen und Kostenexplosionen dazu entschieden, statt des F-126-Programms eine kleinere Variante des Konkurrenten TKMS zu wählen. Infolgedessen wurden die oberen und unteren Grenzen der neuen Umsatzprognose von Rheinmetall jeweils um 300 Millionen Euro nach unten korrigiert. Zudem wird erwartet, dass die operative Gewinnmarge des Konzerns etwa 19 Prozent erreichen wird.
Die Bundesregierung hat sich nach jahrelangen Verzögerungen und Kostenexplosionen für eine kleinere Variante des Konkurrenten TKMS anstelle des F-126-Programms entschieden. Infolgedessen liegen die oberen und unteren Grenzen der neuen Umsatzprognose von Rheinmetall jeweils um 300 Millionen Euro niedriger als zuvor. Zudem wird erwartet, dass die operative Gewinnmarge des Konzerns etwa 19 Prozent erreichen wird.
Die Bundesregierung hat sich stattdessen für eine kleinere Variante des Mitbewerbers TKMS entschieden, nachdem das F-126-Fregattenprogramm aufgrund von Verzögerungen und Kostenexplosionen gestoppt wurde. Infolgedessen wurden die oberen und unteren Grenzen der neuen Umsatzprognose von Rheinmetall jeweils um 300 Millionen Euro im Vergleich zur vorherigen Prognose gesenkt. Die operative Gewinnmarge soll etwa 19 Prozent erreichen, während der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 69 Prozent auf 3,29 Milliarden Euro stieg.
Die Bundesregierung entschied sich gegen das F-126-Programm und wählte stattdessen eine kleinere Variante des Konkurrenten TKMS. Aufgrund dieser Entwicklung liegen die oberen und unteren Grenzen der neuen Umsatzprognose von Rheinmetall jeweils um 300 Millionen Euro niedriger als zuvor. Zudem wird erwartet, dass die operative Gewinnmarge des Konzerns etwa 19 Prozent erreichen wird.
Nach dem Abbruch des F-126-Fregattenprogramms durch das Verteidigungsministerium hat Rheinmetall seine Umsatzprognose für 2026 um jeweils 300 Millionen Euro nach unten korrigiert, während der operative Gewinnmarge auf etwa 19 Prozent steigen soll; der Konzern erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 3,29 Milliarden Euro (plus 69 Prozent) und einen operativen Gewinn von 562 Millionen Euro, verzeichnete aber einen negativen Cashflow, und CEO Armin Papperger betonte, man konzentriere sich auf die Erfüllung bestehender maritimer Aufträge und internationale Neugeschäfte.