Der Automobilkonzern Stellantis hat ein Patent für ein Design einer geteilten Heckklappe angemeldet, das für Limousinen und Schrägheckmodelle konzipiert ist. Das Patent wurde in Frankreich eingereicht und stammt laut Informationen von CarBuzz von der französischen Sparte des Konzerns.

Die Konstruktion der Heckklappe besteht aus zwei Teilen. Der untere Teil lässt sich flach nach unten klappen, ähnlich der Heckklappe eines Pickups, und schafft so eine ebene Ladefläche für lange Gegenstände. Bei umgeklappten Rücksitzen könnte dieser untere Abschnitt bis in den Bereich der Rückbank ragen.

Der obere Teil der Klappe öffnet sich höher als eine herkömmliche Kofferraumklappe. Er kann umgeschlagen werden und flach am Dach des Fahrzeugs aufliegen. Um die Klappe am Dach zu sichern, zeigt das Patent einen Mechanismus aus einer Stange und einer Schlaufe. Diese Stange und die Schlaufe passen laut Angaben in eine Aussparung am Fahrzeugdach.

Technische Aspekte und Herausforderungen

Das Design ermöglicht es, lange Gegenstände wie etwa Holzstücke in Limousinen oder Schrägheckmodellen zu transportieren. Das Patent deutet zudem auf die Verwendung eines Motors an der Heckklappe hin, um das Öffnen und Schließen zu erleichtern.

Die Konstruktion mit der geöffneten Heckklappe würde jedoch Auswirkungen auf die Aerodynamik haben. Dieser Einfluss auf die Aerodynamik könnte einen Nachteil für Elektrofahrzeuge darstellen, bei denen die Effizienz eine zentrale Rolle spielt.

Hinter diesem Entwurf arbeiten Ingenieure von Stellantis in Frankreich, zu denen auch Marken wie Peugeot und Citroën gehören. Es ist bislang nicht bekannt, ob Stellantis das Design in die Serienproduktion übernehmen wird.