Das in Bochum ansässige Immobilienunternehmen Vonovia hat seine Prognosen für das Geschäftsjahr bestätigt. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, stieg die Neubewertung des Marktwertes seines Immobilienportfolios um 1,5 Prozent.

Der bereinigte Gewinn, der den Aktionären zuzuordnen ist, sank im ersten Halbjahr um fast fünf Prozent auf etwa 772 Millionen Euro. Dieser Rückgang wurde primär auf gestiegene Finanzierungskosten zurückgeführt.

Die höheren Finanzierungskosten entsprechen unseren Erwartungen
— Philip Grosse, CFO von Vonovia

Während die Mieten organisch um 3,6 Prozent stiegen, verringerte sich der Bestand an Wohnungen. Ende Juni besaß Vonovia mehr als 528.000 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich. Dies entspricht einem Rückgang von fast 5.000 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

772 Millionen Euro

Bereinigter Gewinn für das erste Halbjahr

Das Unternehmen weist eine hohe Verschuldung auf.