Berlin: Die Linke führt laut aktueller Civey-Umfrage
Während die Linke zulegt, bleibt die CDU trotz Führungswechsels bei 19 Prozent.
Talivio News · Deutschland3 Min. Lesezeit
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Die Linke führt die Umfragen zur Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus an. Laut einer Civey-Umfrage, die im Auftrag des Tagesspiegels durchgeführt wurde, liegt die Partei bei 21 Prozent Unterstützung. Dies entspricht einem Zuwachs von zwei Prozentpunkten im Vergleich zur Civey-Umfrage aus dem frühen Juli.
21 Prozent
Unterstützung für Die Linke in der Civey-Umfrage
Die CDU in Berlin verzeichnete in der Civey-Umfrage 19 Prozent Unterstützung, was dem Wert aus der Umfrage Anfang Juli entspricht. Die AfD liegt bei 18 Prozent, einem Plus von einem Prozentpunkt gegenüber dem vorangegangenen Zeitraum. Bündnis 90/Die Grünen verzeichneten unverändert 17 Prozent Unterstützung.
Die SPD in Berlin liegt bei 12 Prozent Unterstützung, was einem Rückgang von einem Prozentpunkt seit Anfang Juli entspricht. Dieser Wert spiegle den bundesweiten Trend wider. Die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommen jeweils auf 3 Prozent. Bei diesen aktuellen Umfragewerten würden sowohl die FDP als auch das BSW die 5-Prozent-Hürde verfehlen und somit nicht in das Abgeordnetenhaus einziehen.
Unterschiede in anderen Umfragen und Hintergrund
Eine weitere repräsentative Umfrage von INSA vom 23. Juli zeigte ein anderes Bild: Dort lag die AfD mit 19 Prozent an der Spitze. In dieser Umfrage erhielten die CDU und Die Linke jeweils 18 Prozent, die Grünen 16 Prozent und die SPD 13 Prozent. Die FDP und das BSW lagen dort jeweils bei 4 Prozent. Zudem berichtete Infratest dimap im Auftrag des RBB Mitte Juli von einem Spitzenwert der Linke von 22 Prozent gegenüber 20 Prozent für die CDU.
Die Wahl zum Abgeordnetenhaus findet am 20. September statt. Zeitgleich werden auch alle 12 Bezirksverordnetenversammlungen in Berlin gewählt. Seit Sonntagnachmittag ist das Anbringen von Wahlplakaten in Berlin erlaubt. Die derzeitige Regierung in Berlin ist eine Schwarz-Rot-Koalition unter Führung der CDU, die nach der Wiederholungswahl 2023 gebildet wurde.
Führungswechsel bei der CDU
Die CDU in Berlin konnte durch einen Wechsel an der Spitze keine Unterstützung gewinnen. Kai Wegner trat am 10. Juli als Spitzenkandidat der CDU zurück. Stefan Evers wurde nach Wegners Rücktritt als neuer Spitzenkandidat der Berliner CDU benannt.
At this point, I will not rule out any coalition.
— Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD
Die Spitzenkandidaten der Parteien sind Elif Eralp für Die Linke, Steffen Krach für die SPD und Werner Graf für die Grünen. Während Eralp die Chance hat, Berlins erste linke Bürgermeisterin zu werden, hat Graf bisher eine Koalition mit der Linken oder der CDU nicht ausgeschlossen.
Alle Parteien in Berlin haben eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Die CDU hat zudem erklärt, keine Koalition mit der Linken anstreben zu wollen. Basierend auf den aktuellen Umfragewerten gelten eine Allianz aus Linken, Grünen und SPD sowie eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD als realistische Möglichkeiten.
Aktualisierungen
Die CDU hat ihren Spitzenkandidaten für Berlin von Kai Wegner zu Finanzsenator Stefan Evers gewechselt.
Die CDU hat ihren Spitzenkandidaten für Berlin von Kai Wegner zu Finanzsenator Stefan Evers geändert. Evers wird in seiner neuen Rolle zudem auch das Kulturressort leiten, während er laut einem Einzelbericht einen rechtspolitischen Kurswechsel anstrebt.
Die Linke führt laut neuesten Umfragen weiterhin, wobei ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp mit dem Slogan „Konut bloklarını geri alacağız“ auf soziale Gerechtigkeit, Mietpreisbremse und die Verstaatlichung großer Wohnungsbestände setzt — eine Position, die sich an das gescheiterte 2021er Volksbegehren anschließt; gleichzeitig wurde der CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner durch Finanz- und Kultursenator Stefan Evers ersetzt, der eine rechtsverschobene Linie verfolgt.
Die Linke führt laut neuesten Umfragen weiterhin, und ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp, eine Anwältin seit 2021, setzt auf eine Kampagne mit dem Slogan „Konut bloklarını geri alacağız“, die auf Mietpreisbremse, öffentlichen Nahverkehr und Enteignung großer Immobilienkonzerne setzt – eine Forderung, die bereits 2021 per Volksabstimmung beschlossen, aber nicht umgesetzt wurde; gleichzeitig wechselte die CDU ihre Spitzenkandidatin von Kai Wegner zu Finanz- und Kultursenator Stefan Evers, der einen rechten Kurs einschlägt.
Die Linke führt laut neuesten Umfragen weiterhin, und ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp, eine Anwältin und seit 2021 Abgeordnete, setzt mit dem Slogan „Konut bloklarını geri alacağız“ auf eine stärkere soziale Gerechtigkeit: Sie fordert Mietpreisbremse für öffentlichen Wohnraum, die Überführung großer Immobilienkonzerne in öffentliche Hand und die Einbeziehung langfristig ansässiger Nicht-EU-Bürger in die Wahlrechte – eine Position, die sie mit dem Verweis auf die unerfüllte Volksabstimmung von 2021 untermauert.
Die Linke führt laut neuesten Umfragen weiterhin, wobei ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp mit dem Slogan „Konut bloklarını geri alacağız“ auf soziale Gerechtigkeit, Mietpreisbegrenzung und die Überführung großer Immobilienkonzerne in öffentliche Hand setzt – eine Forderung, die bereits im Jahr 2021 per Volksabstimmung beschlossen, aber nicht umgesetzt wurde. Gleichzeitig wurde der CDU-Spitzenkandidat von Kai Wegner auf Finanz- und Kultursenator Stefan Evers gewechselt, der eine rechte Wende anstrebt, während die SPD ihren „roten Faden“ bei der Enteignung von Großimmobilien hält.
Die Linke führt in aktuellen Umfragen weiterhin, und ihr Spitzenkandidat Elif Eralp, seit 2021 Abgeordnete in der Berliner Abgeordnetenhaus, setzt auf eine Kampagne mit dem Slogan „Konut bloklarını geri alacağız“ und fordert die Verstaatlichung großer Immobilienkonzerne, die Mieten zu begrenzen und öffentliche Verkehrsmittel zu subventionieren – eine Forderung, die an das gescheiterte 2021er Volksbegehren anknüpft, während die CDU nun mit Stefan Evers als neuem Spitzenkandidaten einen rechten Kurs einschlägt und die SPD ihren „roten Faden“ bei der Enteignung beibehält.