Im Fall des vereitelten Drohnenanschlags am Flughafen Leipzig haben die Ermittler neue Spuren entdeckt. Wie die Ermittler mitteilten, wurden ein Signalverstärker, SIM-Karten und DNA-Spuren als neue Hinweise in dem mutmaßlichen Anschlagsversuch gefunden.
Der Vorfall ereignete sich am Leipziger Flughafen. Dort war eine mit Sprengstoff beladene Drohne neben einem ukrainischen Transportflugzeug entdeckt worden. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war seit dem Fund der Drohne genau eine Woche vergangen.
Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) wollte den möglichen Täter des geplanten Anschlags nicht nennen. Er sprach lediglich von „fremden Mächten“ als möglichem Ursprung des geplanten Anschlags.
Seit dem Fund der Drohne am Leipziger Flughafen
Die Spuren des vereitelten Drohnenangriffs deuten nach Darstellung der deutschen Sicherheitsbehörden auf Moskau hin. Diese sind sich inzwischen nahezu sicher, dass Moskau hinter dem geplanten Anschlag steckt. Die ersten Spuren in den Ermittlungen führen jedoch nach Litauen.
Der Anschlag am Leipziger Flughafen wurde vereitelt.