Mitsubishi Electric plant den Bau von drei Anlagen zur Herstellung von Elektroniksystemen für das Global Combat Air Programme (GCAP). Bei dem Projekt handelt es sich um die Entwicklung eines Kampfjets durch Japan, Großbritannien und Italien.
Das GCAP-Programm strebt den Einsatz eines Frontline-Kampfjets bis zum Jahr 2035 an. Die industrielle Führung des Projekts liegt bei Mitsubishi Heavy Industries in Japan, BAE Systems PLC in Großbritannien und Leonardo in Italien.
Mitsubishi Electric wird für den Einsatz von Personal und den Bau von Prototypen Vergütungen erhalten.
Finanzielle Erwartungen und Marktauftritte
Der CFO von Mitsubishi Electric, Kenichiro Fujimoto, gab an, dass das GCAP-Projekt etwa um das Geschäftsjahr 2029 oder 2030, möglicherweise auch ein Jahr früher, zur Gewinnsteigerung beitragen könnte.
Geplanter jährlicher Umsatz im Verteidigungsgeschäft von Mitsubishi Electric bis März 2031
Das Wachstum des Unternehmens soll laut Angaben durch Exporte getrieben werden. Dazu gehören Arbeiten im Rahmen des GCAP, Ausrüstungen für Mogami-Klasse-Zerstörer, die Japan an Australien liefert, sowie Komponenten für AIM-120 AMRAAM Luft-Luft-Raketen der US-Firma RTX Corp.
Im Kontext der globalen Rüstungssituation wies Fujimoto auf potenzielle Chancen für japanische Hersteller hin. Die Erschöpfung US-amerikanischer Raketenbestände infolge des Konflikts mit dem Iran sowie Waffenlieferungen in die Ukraine könnten durch das Bestreben Washingtons, die Arsenale wieder aufzufüllen, Möglichkeiten schaffen.
Nichts Spezifisches ist offenlegbar, aber auf makroökonomischer Ebene besteht die Möglichkeit