NATO-Generalsekretär Mark Rutte prüft gemeinsam mit den Bündnispartnern, wie die Bereitstellung der dringend benötigten Luftverteidigungssysteme für die Ukraine fortgesetzt werden kann. Dies folgt auf eine Reihe von Angriffen der russischen Armee mit Raketen und Drohnen auf ukrainische Städte.

Rutte führte zu diesem Zweck ein Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. In diesem Gespräch wurden die jüngsten Angriffe Russlands auf ukrainische Städte thematisiert. Rutte teilte diese Informationen über einen Post auf der US-amerikanischen Social-Media-Plattform X mit.

Nach Angaben des ukrainischen Luftwaffenkontrollzentrums startete die russische Armee 28 Raketen, darunter 24 ballistische Raketen, sowie 115 bewaffnete Drohnen gegen die Ukraine. Das russische Verteidigungsministerium gab an, dass seine Kräfte intensive nächtliche Angriffe auf Transport-, Logistik- und Verteilungszentren in und um Kyjiw durchgeführt haben.

17 Getötete

Mindestens 17 Menschen starben während des russischen Angriffs.

Forderung nach politischer Entscheidung

Im Rahmen des Gesprächs mit Rutte sprach Präsident Selenskyj über die Möglichkeit, weitere Flugabwehrraketen zu beschaffen. Selenskyj schrieb auf X, dass es entscheidend sei, jegliche Bürokratie zu beseitigen und die notwendigen politischen Entscheidungen zu treffen.