Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Impfempfehlungen beibehalten, nachdem die US-Regierung beschlossen hat, die Zahl der empfohlenen Kinderimpfungen zu verringern. Ein Sprecher der WHO betonte in Genf, die Empfehlungen basierten auf mehr als 60 Jahren Forschung.

Kritiker werten die Reaktion der WHO als Kritik an der Anordnung von US-Präsident Trump, die für Kinder weniger Impfungen empfiehlt. Andere sehen darin lediglich eine Verteidigung der bestehenden Impfrichtlinien.

17 auf 11 Impfungen

Die US-Regierung will die Zahl der empfohlenen Kinderimpfungen von 17 auf 11 reduzieren.

Wir hoffen, dass alle Länder ihre Impfstrategien auf wissenschaftlichen Grundlagen basieren.
— WHO-Sprecher

Präsident Trump unterzeichnete am Montag eine entsprechende Exekutivanordnung. Die WHO-Sprecher äußerten sich am Dienstag in Genf dazu.